Kirchengemeinde Johannes XXIII.

 

Titel des Arbeitsbereichs Jesuitenkirche als liturgisches und spirituelles Zentrum

Kurzbeschreibung des Arbeitsbereichs
Die Jesuitenkirche ist bereits heute ein liturgischer Ort mit regionaler Bedeutung über die Stadtgrenzen hinaus. Eine Vielzahl von Gläubigen nimmt das verlässlichen Angebot von Gottesdiensten, insbesondere mit täglichen Eucharistiefeiern und ergänzendem Angebot in geprägten Zeiten (wie beispielsweise Kreuzweg, Roratemessen, meditative Wortgottesdienste) an und nimmt dafür auch längere Wege in Kauf. Liturgie als Quelle des christlichen Lebens antwortet auf die Wünsche von Christen und Suchenden, den Glauben zu leben, zu vertiefen und zu entdecken. Ehrenamtliche Mitarbeiter:innen für liturgische Dienste und zur musikalischen Gestaltung (Kantor:innen, Chöre) stehen zur Verfügung, um dieser Nachfrage gerecht zu werden. Dabei besteht auch bei diesen der Wunsch zur Übernahme liturgischer Aufgaben und Gestaltung von klassischen Gottesdienstformen auf Basis ihrer eigenen religiösen Prägung. Die Lage der Kirche in der Innenstadt, unweit des Hauptbahnhofs und mit guter Erreichbarkeit aus der ganzen Region sind Vorteile dieses Standorts, die bereits heute von vielen Gottesdienstbesuchern geschätzt werden. Auch Besucher in der Stadt finden oft den Weg zur Jesuitenkirche in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses nicht nur wegen ihrer barocken Schönheit, sondern besuchen gerne auch Gottesdienste. Aber auch Christen anderer Konfessionen und Nichtchristen nehmen teilweise regelmäßig an den Gottesdiensten teil, weil sie sich durch die Schönheit der Liturgie angezogen fühlen.
Zusätzlich sollte die Jesuitenkirche auch in Zukunft eine offene Kirche sein, die den Menschen den Besuch für ihr persönliches Gebet ermöglicht.
Ziele / Zielgruppe
Zielgruppe sind sowohl Menschen mit christlich-spiritueller Prägung, die die Feier regelmäßiger Gottesdienste schätzen, als auch solche die sich für unseren Glauben interessieren und von der Schönheit der katholischen Liturgie oder unseres Gotteshauses angezogen fühlen und mit uns ins Gespräch kommen wollen.
Ziel in der Pfarrei neu ist, den Menschen in der Region weiterhin ein verlässliches Angebot für tägliche Eucharistiefeiern zu bieten und die aktuellen Gottesdienstbesucherzahlen auch in Zeiten des strukturellen Umbruchs zumindest zu halten.
Inhalte/ Tätigkeiten/ Maßnahmen, die sich aus den Zielen ergeben
Feier der Liturgie mit verlässlichem Gottesdienstplan. Bereitstellung von priesterlichen Diensten. Bereitstellung, fortwährende Schulung von liturgischen Diensten (inklusive Minstrant:innen). Pflege der Chorarbeit und Kontakte mit den Kantoren durch den Kirchenmusiker. Kontaktpflege zu Gottesdienstbesuchern und Offenheit für Glaubensgespräche.
Bedarf an Räumlichkeiten
Jesuitenkirche, Franz-Xaver-Saal und Ignatiussaal (für Treffen, Vorbereitung der liturgischen Dienste und Begegnungsmöglichkeiten nach den Gottesdiensten)
Personelle Ressourcen (haupt- und ehrenamtlich)
Priester zum Angebot der Eucharistiefeiern. Ehrenamtliche als Lektor:innen, Kommunionhelfer:innen, Kantor:innen, Ministrant:innen. Ehrenamtliche Chormitglieder. Messnerdienste. Schließdienst zum Öffnen und Schließen der Kirche.
Finanzielle Ressourcen
Mittel für die musikalische Gestaltung der gottesdienstlichen Feiern an Hochfesten.
 

Titel des Arbeitsbereichs Jesuitenkirche als Ort der Verkündigung im Kirchenraum

Kurzbeschreibung des Arbeitsbereichs
Die Jesuitenkirche ist durch ihre Architektur und barocke Ausstattung in unmittelbarer Nähe des Schlosses auch ein Magnet für Touristen, Besucher der Stadt und kunsthistorisch Interessierte. Täglich kommen viele in die Jesuitenkirche zur Besichtigung, aber auch zum Gebet. Dieses Interesse gilt es zu nutzen, um den Besuchern auch die Möglichkeit, zur Berührung mit unserem Glauben zu geben. Dies kann zum einen durch gezielte Führungen, die auch spirituelle und theologische Aspekte berücksichtigen, erfolgen, zum anderen durch das Angebot von gedruckten Kirchenführern und einem virtuellen, individuell abrufbaren Informationsangebot. Spirituelle Kirchenführungen werden bereits jetzt nachgefragt und angeboten, wobei der Bedarf höher ist als die derzeit verfügbaren Ressourcen. Kirchenführer in gedruckter Form liegen auch bereits vor, ein virtuelles Informationsangebot befindet sich derzeit in Vorbereitung durch das Gemeindeteam.
Ziele / Zielgruppe
Zielgruppe sind Einzelbesucher und Besuchergruppen, die die Jesuitenkirche besuchen.
Ziel ist es, einladende und offene Kirche zu sein und Menschen über unseren Glauben zu informieren, sie dafür zu interessieren, und die Nachfrage nach Kirchenführungen während der nächsten zwei Jahre zu decken.
Inhalte/ Tätigkeiten/ Maßnahmen, die sich aus den Zielen ergeben
Suche nach Personen, die sich für die Kirchenführungen eignen und tagsüber zur Verfügung stehen. Entsprechende Schulung. Fertigstellung des virtuellen Angebotes.
Bedarf an Räumlichkeiten
Jesuitenkirche
Personelle Ressourcen (haupt- und ehrenamtlich)
Haupt-und ehrenamtliche Kirchenführer mit entsprechender Ausbildung.
Finanzielle Ressourcen
Mittel für die technische Umsetzung des virtuellen Angebotes.
 

Titel des Arbeitsbereichs Jesuitenkirche als Ort der Willkommenskultur

Kurzbeschreibung des Arbeitsbereichs
Durch das verlässliche Gottesdienstangebot in der Jesuitenkirche und den zentralen Standort kommen neben dem festen Stamm der Gottesdienstgemeinden auch immer wieder neue Gottesdienstbesucher in unsere Kirche. Durch eine vergleichsweise hohe Anzahl der Gottesdienstbesucher und ihre bunte Zusammensetzung aus verschiedenen Altersstufen, Nationalitäten, Lebenssituationen, regelmäßigen und unregelmäßigen Gästen wird eine Atmosphäre geschaffen, die auch „Neuankömmlingen“ das Gefühl gibt, nicht fremd und willkommen zu sein. Neuen Gesichtern, die sich offensichtlich wohl bei uns fühlen, versuchen wir, mit Aufmerksamkeit und Offenheit zu begegnen, sie auch aktiv anzusprechen, in Gemeinde, Gemeinschaft und bei Wunsch auch durch Möglichkeiten der Mitarbeit zu integrieren. Dabei antworten wir auf den Wunsch dieser Menschen, nicht nur nach Glauben zu suchen, sondern auch nach der Gemeinschaft mit anderen Christen. Gesehen und angesprochen werden, sich willkommen fühlen, und bei Interesse auch integriert zu werden, schafft Gemeinde und weckt auch Motivation zur Mitgestaltung unserer Kirche. Gleichzeitig sind unsere Gottesdienstgemeinden aber auch so groß, dass Menschen die lieber, eine gewisse Anonymität suchen und einfach nur den Gottesdienst mitfeiern möchten, diese Möglichkeit auch haben.
Ziele / Zielgruppe
Zielgruppe: Alle Gottesdienstbesucher, die Interesse an Gemeinschaft und Gemeinde zeigen.
Ziel ist es, Menschen, die engeren Kontakt zur Gemeinde suchen, wahrzunehmen, ihnen diese Möglichkeit zu geben, sie aktiv anzusprechen und einladende Gemeinde zu sein.
Inhalte/ Tätigkeiten/ Maßnahmen, die sich aus den Zielen ergeben
Aufmerksamkeit für Menschen, die regelmäßig kommen. Aktive Ansprache nach dem Gottesdienst. Integration in Gemeinschaft und ggfs. Mitarbeit.
Bedarf an Räumlichkeiten
Jesuitenkirche; Franz-Xaver-Saal, Ignatiussaal, Treff im Café gegenüber
Personelle Ressourcen (haupt- und ehrenamtlich)
Aktive Gemeindeteammitglieder und Gottesdienstleiter.
Finanzielle Ressourcen
Hin und wieder finanzielle Ressourcen für Kaffeeeinladungen.